Austauschpflicht für alte Heizungen

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) stellt Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden.

So heißt es in § 10, dass alte Heizkessel für flüssige und gasförmige Brennstoffe unter gewissen Bedingungen nicht mehr betrieben werden dürfen. Das gilt grundsätzlich dann, wenn die Heizungsanlage bereits älter als 30 Jahre ist und eben nicht auf Niedertemperatur- oder Brennwerttechnik basiert. Die Austauschpflicht betrifft in erster Linie Konstanttemperaturkessel mit einer Heizleistung zwischen vier und 400 Kilowatt.

Beispiele:

  • Einbau oder Aufstellung vor Oktober 1978 – (bezugnehmend auf das Jahr 2019) = 41 Jahre ( darf nicht mehr betrieben werden)
  • Einbau oder Aufstellung vor Januar 1985 – (bezugnehmend auf das Jahr 2019) = 34 Jahre ( darf nicht mehr betrieben werden)

Für wen gilt die Austauschpflicht nicht?

Von der Pflicht sind ausgenommen:

  • Niedertemperaturkessel
  • Brennwertkessel
  • Konstanttemperaturkessel mit einer Leistung unter vier und über 400 Kilowatt
  • Heizungen, die kein Öl oder Gas verwenden
  • Festbrennstoffkessel
  • Einzelraumheizungen
  • direkt befeuerte Warmwasserbereiter

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  7. Juni 2018
  von: Redaktion
  Kategorie: Allgemein ·Hausbau
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