Energieausweis

Energieausweis

Wer benötigt einen Energieausweis?

Der Energieausweis stellt eine Bewertung der energetischen Eigenschaften von Gebäuden dar. Im Mai 2014 trat die Energieeinsparverordnung (EnEV) erneute gesetzliche Änderungen in Kraft. Wie bislang auch, muss ein Energieausweis dann vorliegen, wenn eine Wohnung oder ein Gebäude verkauft oder neu vermietet oder verpachtet werden soll. Sollten Sie ihr Haus bspw. in der Zeitung bewerben, müssen Sie bereits hier einen Energieausweis besitzen, denn Sie müssen die Energiewerte angeben, sonst riskieren Sie eine Abmahnung. Ausgenommen sind auch Baudenkmäler oder Gebäude innerhalb denkmalgeschützer Bereiche. Nutzflächer unter 50 m² befürfen keiner Genehmigung. Ferienhäuser bspw., bei der eine unregelmäßige Nutzung durch Heizen entsteht sind auch ausgenommen. Ebenso Stallungen oder Gewächshäuser.

Ab wann wird ein Energieausweis Pflicht?

Zur Vorlage des Energieausweises ist verpflichtet, wer neu verkauft oder vermietet. Sollten Sie ihr Haus bewerben, sollten Sie bereits hier einen Energieausweis besitzen, denn Sie müssen die Energiewerte angeben. Es wird nicht unterschieden zwischen Privat- oder Gewerblichen Verkäufern.

Bei Vertragsabschlüssen ist mit der neuen Regelung den Käufern oder den Mietern ein Exemplar oder eine Kopie des Ausweises auszuhändigen. Bislang genügte es, den Ausweis nur auf deren Verlangen den Interessenten zugänglich zu machen.

Die Arten des Energieausweises

Es gibt zwei Arten des Energieausweises.

Energieverbrauchsausweis

  • Dieser wird auf Basis Ihrer Angaben zum Energieverbrauch erstellt (in der Regel die letzten 3 Jahre)
  • Der Energieausweis ist ein relativ einfach zu erhaltener Ausweis und kann meist innerhalb von 24-48 Stunden beantragt und zugestellt werden.

Energiebedarfsausweis

Liegen keine Erfahrungswerte für den Energieverbrauch vor, dann kann dieser anhand der Gebäudedaten abgeschätzt werden. Zur Bestimmung müssen unter anderem die Bauform, die Dämmung und das Alter der Immobilien berücksichtigt werden.

Dabei gilt zu beachten:

  • Wurde der Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt und handelt es sich um ein Wohngebäude mit maximal vier Wohnungen, dann muss der Energieausweis anhand des Energiebedarfs erstellt werden. Eine Ausnahme gilt, sofern die Immobilie die Anforderungen aus der Wärmeschutzverordnung 1977 erfüllt.
  • Handelt es sich um kein Wohngebäude, dann hat der Besitzer ein Wahlrecht zwischen beiden Berechnungsmethoden.

Sie haben Fragen zu einem aktuellen Immobilien – Thema ? Rufen Sie uns einfach unverbindlich an und vereinbaren einen gemeinsamen Termin. Wir freuen uns auf Sie.


  4. April 2018
  von: Redaktion
  Kategorie: Uncategorized
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